Kinderbetreuung

Gemeindevertretung am 08.04.2014

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Familienausschuss am 27.03.2014

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Familienausschuss 20.02.2014

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Familienausschuss am 16.01.2014

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Engpass in der Kinderbetreuung

Für das im August 2014 beginnende Kindergartenjahr zeichnet sich ein Fehlbedarf von 17 Plätzen ab. Bereits jetzt können keine weiteren Kinder mehr aufgenommen werden. Unsere Gemeinde hat mit 20 Krippenplätzen und 100 Elementarplätzen die Anforderungen des Kreises Pinneberg voll erfüllt. Weitere Plätze bedürfen der Genehmigung der Kindergartenaufsicht des Kreises.

Hier beginnt das Dilemma für die Gemeindepolitiker. Vor der Kommunalwahl hatten alle Parteien zugesagt, sich für eine ausreichende Kinderbetreuung einzusetzen. Auf der Sitzung des Kinder- und Familienausschusses am 19.09.2013 zeigte der Leitende Verwaltungsbeamte Herr Reugels an Hand der Geburtenstatistik auf, dass ein nachhaltiger Anstieg der Geburten, somit der Bedarf an weiteren Kindergartenplätzen langfristig nicht zu erwarten sei. Ohne diesen Nachweis ist eine Genehmigung für eine weitere Gruppe sehr fraglich.
Erschwerend ist die Auskunft, dass es auf Amtsebene bereits eine 103% Versorgung mit Plätzen gibt. Um eine zusätzliche Gruppe genehmigt und die nötigen Fördermittel zu bekommen, muss der Bedarf für 20 Jahre nachgewiesen werden. Ein Verzicht auf Fördermittel würde den Haushalt unserer Gemeinde sehr stark belasten.

Der derzeitige Engpass ist auf das große Baugebiet am Botterhörn zurückzuführen und als befristet anzusehen. Die Kommunalpolitiker aller Fraktionen sind sich einig, dass möglichst alle Kinder in der Gemeinde einen Betreuungsplatz bekommen sollen und damit auch in unserer Dorfgemeinschaft verbleiben.

Nun gibt es 3 Lösungsansätze, um diesen Engpass zu beseitigen:
1. Die vorhandenen Gruppen aufzustocken, um alle Kinder unterzubringen. Gegen diese Lösung sprechen sowohl pädagogische als auch vertragliche Gründe. Sie wird vom Träger abgelehnt auch mit dem Hinweis, dass Räumlichkeiten und Personalausstattung eine Aufstockung in der Größenordnung nicht hergeben.
2. Eine befristete Einrichtung einer 6. Gruppe mit einer Containerlösung auf dem Gelände der Kirche an der Kirchenstraße.
3. Eine Überbrückung des Engpasses durch eine finanzielle Unterstützung der Kinderbetreuung bei einer Tagesmutter.

Ein klärendes Gespräch mit der Kindergartenaufsicht, der Kirche und Kommunalpolitikern findet in Kürze statt.

Eine familienfreundliche Lösung mit Augenmaß muss gefunden werden. Alle Entscheidungen sind nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu treffen und eine kostengünstige Aufgabenerfüllung ist gemäß §8 Gemeindeordnung sicherzustellen.

Hans-Jürgen Haack Sabine Mülder