Bau und Planung

Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum schnellen Internet in Klein Offenseth-Sparrieshoop

Nach dem zurückgezogenen Versprechen der Deutschen Telekom im Jahre 2011, unser Dorf mit glasfaserversorgten Zugangspunkten auszustatten, erfolgte in diesem Jahr die Ausschreibung eines sogenannten Interessenbekundungsverfahrens für den Ausbau unseres Telekommunikationsnetzes.
Darin hat der Ausbau so zu erfolgen, dass  80% der Haushalte der Gemeinde mit mindestens 16 Mbit/s und 100% der Gemeinde mit mindestens 2 Mbit/s versorgt sind.

Die Beraterfirma Luehrs Consulting Neumünster stellte am 06.08.2013 im Bau- und Planungsausschuss das Ergebnis öffentlich vor.

Es war die Deutsche Telekom, die diesmal mit einer positiven Überraschung auffiel: Sie verpflichtete sich, das Netz in Klein Offenseth-Sparrieshoop weitestgehend entsprechend unserer Vorgaben  kostenfrei  bis Dezember  2016 auszubauen. Mit der  vorgesehenen VDSL Technologie werden Zugänge bis zu 50 Megabit pro Sekunde realisierbar. Dazu sollen vorhandene (und einige neue) Kabelverzweigungspunkte über Glasfasern an die Telekomzentrale angeschlossen werden.

Firma Luehrs empfahl der Gemeinde dringend, dieses „Geschenk“ anzunehmen, zumal die gleiche Leistung uns am 30.10.2012 für rund 325.000€ von der Telekom angeboten wurde. Durch eine Breitbandausbauinitiative der Telekom, von der auch unsere Gemeinde profitiert, entstehen nun keine Kosten.

Inzwischen wurde bekannt, dass die Rufnummern im Dorf, die mit der Vorwahl 04126 erreicht werden, nicht in den Genuss der VDSL Technologie kommen werden, da diese Teilnehmer von Horst aus versorgt werden und damit außerhalb der Reichweite eines VDSL Anschlusses (von Horst aus gesehen) liegen. Diese wenigen Bürgerinnen und Bürger werden wohl oder übel als Alternative auf den LTE Funkzugang weiterhin angewiesen sein.

Die Telekom wird die von der Gemeinde für 130.000€  im vergangenen Jahr verlegten Leerrohre nicht verwenden. Weitere 100.000€ wären im wahrsten Sinne des Wortes erneut vergraben worden, wenn die auf CDU/SPD Initiative geplante Verlegung von Leerrohren bei der Sanierung eines Teiles unseres Wassernetzes erfolgt wäre. Der diesbezügliche Antrag  des Finanzausschusses konnte mangels abschließenden Gemeinderatsbeschlusses nicht ausgeführt werden.

Peter Boll

Ortsentwicklung – Wie soll unser Dorf 2030 aussehen?

Die Gemeindevertretung hat die Entscheidung getroffen, für die weitere Entwicklung unseres Dorfes auf Fachkompetenz zurückzugreifen. Die Firma WRS wird in Zusammenarbeit mit den Ingenieuren von Dänekamp und Partner und dem Bauausschuss ein Konzept für die nächsten 15 – 20 Jahre entwickeln. Für unsere Bürger ist es uns wichtig, die Infrastruktur (Kita, Schule, Vereine, Freizeit, Wohnen, Gewerbe) zu erhalten und auszubauen. Dabei werden die Herausforderungen an die Kommunen wachsen und die finanziellen Spielräume eher kleiner. Auf diese Aufgaben wollen wir vorbereitet sein.

 Der Mittelpunkt des Handelns ist der Mensch

Es stellt sich die Frage: Wie soll sich unser Dorf in Zukunft entwickeln? Welches Wachstum wollen wir und welches Wachstum benötigen wir zum Erhalt unserer Infrastruktur?
Es ist uns wichtig, die Bürger unserer Gemeinde an der Entwicklung des Ortsentwicklungsplanes zu beteiligen. Als Erstes wurden 1100 Fragebögen verteilt, um ein Meinungsbild unserer Einwohner  zu erhalten. 128 Rückläufer ergeben einen repräsentativen Querschnitt, auch wenn wir uns vielleicht ein paar mehr Meinungen gewünscht hätten. Das Ergebnis können Sie auf der Internetseite der Freien Wähler Gemeinschaft einsehen (Aktuelles aus der Gemeinde/Allgemein – Sonstiges).
Hier noch einmal unsere Bitte und unser Aufruf zur Mitarbeit, denn Ihre Meinung ist uns wichtig!
Des weiteren erfolgte eine Befragung von  Institutionen wie Vereine, Schule, Kita, Kirche und Gewerbebetriebe.  Aus dem Ergebnis des Fragebogens und der Befragung hat der Ortsentwickler eine erste Analyse erarbeitet. Diese wurde in der öffentlichen Bauausschusssitzung am 5. November  vorgestellt. Zu der Vorstellung kamen leider nur 30 Zuhörer. Die interessierten Bürger  hatten die  Gelegenheit zu einer Stellungnahme, zur Kritik und Anregungen.  Dies wurde von den Anwesenden auch genutzt. Es wurde die Befürchtung geäußert, unser Dorf könnte zu schnell wachsen, zu groß werden, der dörfliche Charakter geht verloren. Diese Hinweise waren sehr wichtig, stellen sie doch genau die Kernaufgabe an den Ortsentwickler dar: „Wir wollen den dörflichen Charakter unserer Gemeinde erhalten“. Dieses ergab auch die Auswertung der  Fragebögen gefragt nach den Vorzügen unserer Gemeinde: Ruhige, ländliche Lage mit guter Verkehrsanbindung (Bahn, Straße und Autobahn) und Nähe zur Stadt und Großstadt. 95% der Bürger leben gerne hier.
Es wurden 3 Szenarien der Entwicklung unserer Gemeinde vorgestellt:

Szenario 1: Kein Wachstum, Stillstand bedeutet Rückgang,
Erhalt der Schule und Auslastung des Kindergartens fraglich
Szenario 2: Mittleres und natürliches Wachstum,
Erhalt der Schule und des Kindergartens
Szenario 3: Hohes Wachstum, Verlust dörfl. Charakter,
kostenintensive Anpassung der Infrastruktur

Der Bauausschuss sprach die Empfehlung für Szenario 2  mittleres Wachstum auf ca. 3500 Einwohner aus.  Es wird nun ein Entwurf erarbeitet, der im Frühjahr 2014 den Bürgern in einer Einwohnerversammlung  vorgestellt wird. Danach wird die Endfassung erstellt.

Hermann Höppner

Bau- und Planungsausschuss

Protokoll als PDF zum Download: Bauen und Planen 2013-11-05

Ergebnisse zur Bürgerbefragung

 

Ergebnisse als PDF zum Pownload: Ergebnisse Bürgerbefragung vom 11.10.2013

Bau- und Planungsausschuss

 

Protokoll als PDF zum Download: Bau und Planung 26-09-2013

Bau- und Planungsausschuss

 

Niederschrift vom Protokoll vom 06.08.2013

Bau- und Planungsausschuss

 

Niederschrift vom Protokoll vom 09.04.2013