2014

Kindergarten unter neuer Leitung

Einen ganzen Tag lang und mit viel Radau wurde am Freitag, den 30.10.2014 Jochen Wedekind in den Ruhestand verabschiedet. Für den Vormittag hatten sich Kolleginnen und Kinder ein strammes Programm für ihren „alten Chef“ ausgedacht. Trotz des Trubels nutzen viele Eltern die Gelegenheit sich persönlich von Jochen Wedekind zu verabschieden.
Morgens wurde Jochen Wedekind von den Krippenkolleginnen und den Kindern zum Frühstück eingeladen. Mit vollem Magen musste er sich im Anschluss auf ein DinoCar schwingen und eine große Runde durchs Neubaugebiet Botterhörn fahren. Begleitet wurde er auf Fahrzeugen von den Großen des Kindergartens, die jüngeren Kinder standen am Straßenrand und machten mit Instrumenten ordentlich Lärm. Etliche Bewohner der anliegenden Häuser kamen, um zu schauen, was in ihrer Straße los ist.
Ganz erschöpft von der anstrengenden Fahrt, wurden Ihm im Garten der Einrichtung noch zwei Lieder dargeboten. Das erste hatten die Mitarbeiterinnen umgetextet und sangen es gemeinsam mit den Kindern. Das zweite Lied war etwas spezieller und wurde lediglich von den Kolleginnen vorgetragen.
Ab 16.00 Uhr fand in der Osterkirche ein Reformationsgottesdienst statt, indem Jochen Wedekind entpflichtet wurde. Durch den Gottesdienst führten Pastorin Stümke, Pastor Jäger und Pastor Pawlas, mit denen Jochen Wedekind während seiner elf jährigen Leitungstätigkeit intensiv zusammengearbeitet hat.
Drei Tage später begann ich als neue Leitung meine Arbeit im Kindergarten.
Ich – ich bin Sabine Mülder.
Seit 1989 lebe ich in Klein Offenseth–Sparrieshoop und arbeite seit 1992 als Erzieherin im örtlichen Kindergarten.
Von 1996 bis 2002 habe ich eine Familienpause eingelegt. Mittlerweile sind meine Kinder erwachsen und ich hatte ausreichend Zeit, mich beruflich weiterzuentwickeln und Veränderungen anzustreben. Einen intensiven Einblick in die Leitungstätigkeit habe ich in den letzten drei Jahren bekommen. Während dieser Zeit bin ich stellvertretende Leiterin im Kindergarten gewesen.
In meiner Freizeit gehe ich sehr gern mit meinem Mann spazieren, fahre Rad, lese viel und ich gestehe, ich schaue gern Fernsehen. In zweiter Amtszeit bin ich als Mitglied der FWG im Gemeinderat, im Sozial- und Kulturausschuss und im Schul- und Sportausschuss tätig.
Sabine Mülder

Haushalt 2014

Haushalt 2015

Am 18.11.2014 wurde im Finanzausschuss der Haushalt 2015 beraten. Die Sitzung des Finanzausschuss dauerte bis 24:00 Uhr, dann gab es die finale Abstimmung mit der Empfehlung an die Gemeindevertretung dem Haushaltsentwurf zuzustimmen.

Im Zentrum der Diskussion standen zunächst der Ergebnisplan und der Finanzplan bevor über die einzelnen Haushaltspositionen diskutiert wurde.

Der Ergebnisplan ist in der Wirtschaft gleichzusetzen mit der Gewinn und Verlustrechnung.
Hier werden die Einnahmen z.B aus Steuer,Abgaben,Zuwendungen,Gebühren und sonstige Erträge zusammengestellt. Auf der Ausgabenseite finden sich z.B. Kosten für Personal, Dienstleistungen, Kreis- und Amtsumlage, Schulkostenbeiträge, nicht gedeckte Kosten aus KITA und Krippe, Verwaltungs und Unterhaltungsausgaben sowie was den Politikern zusätzlich Kopfschmerzen bereitet, die Abschreibung auf Infrastrukturvermögen.

Nach Beendigung der Beratungen lag folgendes Ergebnis vor: Einnahmen 4.204.100 und Ausgaben von 4.733.900€ = 529,800€ Defizit, davon Abschreibungen von 513.200 €. Dass die kompletten Abschreibungen mit der jetzigen Finanzausstattung und den aufgetragenen Pflichtaufgaben von den Kommunen nicht zu erwirtschaften sind ist eigentlich allen Politikern klar. Hier gilt es bei den Ausgaben zukünftig genauer hinzuschauen und sorgfältig zu prüfen. Hierzu wird nach Ankündigung des Vorsitzenden des Finanzausschusses der von der FWG in der letzten Legislaturperiode ins Leben gerufene Konsolidierungsausschuss wieder belebt.

Der Finanzplan zeigt die Einzahlungen und Auszahlungen aus der Gemeindekasse auf. Hier sind zusätzlich die Investionensausgaben und evtl. Einnahmen aus dem Verkauf von Gemeindevermögen zu berücksichtigen. Heftige Diskussionen gab es dabei wie zukünftige Grundstücksverkäufe aus dem B-Plan 14 im Rahmen der Ortsentwicklung für 2015 anzusetzen sind. Während der Finanzausschussvorsitzende Stephan Kamp für einen hohen Ansatz plädierte, wollte die FWG deutlich weniger ansetzen, da die Umsetzung des B-Plan 14 der Zeit noch ungewiss ist. Nach lebhafter Diskussion wurde eine niedrigere Summe als mögliche Einnahme angesetzt. Damit ergibt sich als Ergebnis von Einnahmen 5.508.600€ und Ausgaben von 5.856.000€ ein Defizit von 347.400€ das aus der Rücklage zu entnehmen ist. Ab 2016 wird durch Grundstücksverkäufe ein Überschuss im Finanzplan erwartet.

Zur Minderung der Defizite wollte der Finanzausschussvorsitzende die Hebesätze der Grundsteuer A und B sowie die Gewerbesteuer um 10 Punkte anheben. Das wurde von der Freien Wähler Gemeinschaft und der CDU abgelehnt. Wir werden einer Anhebung dieser Steuern erst zustimmen, wenn alle Einsparmöglichkeiten ausgeschöpft sind. Die von der CDU angeregte moderate Erhöhung der Hundesteuer wurde einstimmig beschlossen.

Wir erwarten zukünftig einen sparsameren Umgang mit den Einnahmen unserer Gemeinde.

Rund ums Abwasser

Rund ums Abwasser
Die Kosten für die Entsorgung des Abwassers, der Bau und die Unterhaltung des Abwassernetzes werden über Gebühren finanziert. Diese werden nach den Vorgaben des Kommunal-Abgaben-Gesetzes berechnet und von der Gemeinde durch eine Satzung festgesetzt.
Leider hat sich die Notwendigkeit ergeben, das bestehende Netz in einigen Bereichen zu sanieren, so kürzlich in der Kirchenstraße geschehen. Da dieses mit erheblichen Kosten verbunden sein wird, ergibt sich die Notwendigkeit, die Abwassergebühren für die Jahre ab 2016 neu zu kalkulieren. Voraussichtlich wird die Gebühr und damit die finanzielle Belastung für den Bürger steigen. Erhebliche Kosten erwachsen in unserer Gemeinde dadurch, dass das Abwasser zum zentralen Klärwerk in Hetlingen aufwendig gepumpt werden muss. Die Stromkosten hierfür sind preisbedingt gestiegen.
Leider verzeichnen wir in einigen Bereichen vermehrte Pumpenausfälle. Die Kosten für die notwendige Störungsbeseitigung und die Reparatur der Pumpen sind aber größtenteils vermeidbar.
Unvernünftige Mitbürger entsorgen Putzlappen und Feudel, Windeln und Damenbinden widerrechtlich über die Toilette, wodurch diese Störungen entstehen. Für diese Kosten kommt der Gebührenzahler, mithin jeder von uns, auf.
Wir werden uns im Konsens mit den anderen Parteien darum bemühen, eine erhebliche Steigerung der Abwassergebühren zu vermeiden, wohl wissend, dass unsere Möglichkeiten durch die Vorgaben des Gesetzgebers begrenzt sind.

Die Kosten für die Regenwasserentsorgung trägt der Gemeindehaushalt. Die Einführung einer besonderen Abgabe, die gerne unzutreffend als „Regensteuer“ bezeichnet wird, ist in unserer Gemeinde weiterhin nicht geplant.
Harry Tietz

Familienausschuss am 27.11.2014

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Kultur- und Sozialausschuss am 25.11.2014

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Bau- und Planungsausschuss am 09.12.2014

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Bau- und Planungsausschuss am 04.11.2014

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Gemeindevertretung am 28.10.2014

Protokoll als PDF zum Download Gemeindevertretung am 28.10.2014

Verkehr- und Umweltausschuss am 11.11.2014

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Finanzausschuss am 18.11.2014

Protokoll als PDF zum Download Finanzausschuss am 18.11.2014