2013

Die Freie Wähler Gemeinschaft fordert einen Ersatz für das 23 Jahre alte Feuerwehrfahrzeug LF8

Das LF8 wurde am 11.10.1990 in Dienst gestellt. Es ist nicht mehr auf dem neuestem Stand der Technik bzw. der Sicherheitsstandards, es genießt aber trotzdem noch Bestandsschutz.
So verfügt das Fahrzeug nicht über Sicherheitsgurte im Mannschaftstransportraum, es gibt bei dem
Fahrzeug keine Möglichkeit der Nachrüstung.
Bei einem Unfall, sind die Feuerwehrkameraden einem erheblichen Risiko ausgesetzt.
Es ist bereits mehrfach zu Ausfällen des LF8 gekommen, glücklicher Weise nur bei Übungen.
Durch den erhöhten Reparaturbedarf wird der Feuerwehrhaushalt seit 2010 belastet.
Im Zuge der Haushaltsberatung für den Feuerwehrhaushalt 2012, wurde von der Feuerwehr in der
Finanzplanung für das Jahr 2014 ein Ersatz des Löschfahrzeugs 8 beantragt. Nach Beratungen in
den Fraktionen wurde auf der Finanzausschusssitzung am 16.11.2012 ein Betrag von 300.000 Euro
für 2014 in den Haushalt eingestellt.
Bei den Haushaltsberatungen 2013 wurde die Ersatzbeschaffung auf Grund der finanziellen Situation in das Jahr 2016 verschoben.
Bedingt durch die Umstellung von der kameralistischen zur doppischen Haushaltsführung lagen zum Zeitpunkt der Beratungen des Haushaltes 2014 keine Informationen über den Ergebnis-
und Finanzplan vor. Das Feuerwehrfahrzeug wurde zunächst aus der Finanzplanung für das Jahr
2016 herausgenommen.
Nach Vorlage der Haushaltszahlen ist die Freie Wähler Gemeinschaft der Auffassung, dass bei der
Finanzsituation die Einlösung der Zusage für das dringend benötigte Löschfahrzeug finanziell zu
verantworten ist.
Im Finanzausschuss wurde der Antrag der FWG, für das Jahr 2016 350.000 Euro einzuplanen mit
der Stimmenmehrheit von SPD und CDU abgelehnt.
Auf der Fraktionssitzung der FWG erläuterten der Wehrführer und sein Stellvertreter noch einmal die Problematik:
„Ein neues Fahrzeug würde nicht nur über den neuesten Stand der Technik verfügen, sondern bekäme auch einen 2000 Liter Löschwassertank. Damit wäre die Flexibilität in der Einsatztaktik
erheblich erhöht. Da tagsüber weniger Feuerwehrkameraden zur Verfügung stehen, kann mit einem modernen Fahrzeug ausgerückt werden, so ist auch mit geringerer Personalstärke eine effektive Brandbekämpfung gewährleistet.
Das Aufschieben der notwendigen Ersatzinvestition trägt nicht zur Motivation der Kameraden unserer Freiwilligen Feuerwehr bei, ebenso ist vorstellbar, dass die Mitgliederwerbung nicht einfacher wird.“
Die Finanzsituation und die überzeugenden Argumente der Feuerwehr haben uns bestärkt, bei der Verabschiedung des Haushaltes 2014, in der Gemeindevertretung am 17.12.2013 erneut den Antrag zu stellen, für 2016 350.000 Euro in der Finanzplanung einzustellen.
Dieser Antrag wurde mit den 10 Stimmen von SPD und CDU zu 9 Stimmen der FWG abgelehnt.
Die Freie Wähler Gemeinschaft wird sich auch weiterhin für eine zügige Ersatzbeschaffung des Löschfahrzeugs 8 ( LF8) einsetzen.

Vorstand Seniorenbeirat

1.Vorsitzende: Heike Martensen
Eichenweg 4
25365 Kl.Offenseth- Sparrieshoop
Tel.: 04121-88268
e-mail: fiedi-heike.martensen@malle-Tech.de

2.Vorsitzender: Dieter Wenskat
Horstheiderweg 17
25365 Kl.Offenseth-Sparrieshoop
Tel.: 04121-85501
e-mail: Dieter.Wenskat@gmx.de

3.Vorsitzender: Traute Pohlmann
Kirchenstr. 80
25365 Kl.Offenseth-Sparrieshoop
Tel.: 04121-83703
e-mail: trautepohlmann@aol.com

Schriftführer: Hannelore Moser
Horstheider weg.
25365 Kl.Offenseth-Sparrieshoop
Tel.:04121-7012341
e-mail: hannelore.moser@t-online.de

stellv. Schriftführer: Hans-Werner Finnern
Eichenstieg 2
25365 Kl.-Offenseth-Sparrieshoop
Tel.:04121-88523

Kassiererin: Helga Baumann
Zur Heide 37
25365 Kl.Offenseth- Sparrieshoop
Tel.:04121-840737

Stellv. Kassiererin: Marlies Giehm
Botterhörn 12
25365 Kl.Offenseth- Sparreishoop
Tel.: 04121-4916934

Beisitzer : Reimund Knaack
Ulmenweg 4
25365 Kl. Offenseth-Sparrieshoop
Tel.: 04121-24722
e.-mail: uschi.reimund@gmx.de

Engpass in der Kinderbetreuung

Für das im August 2014 beginnende Kindergartenjahr zeichnet sich ein Fehlbedarf von 17 Plätzen ab. Bereits jetzt können keine weiteren Kinder mehr aufgenommen werden. Unsere Gemeinde hat mit 20 Krippenplätzen und 100 Elementarplätzen die Anforderungen des Kreises Pinneberg voll erfüllt. Weitere Plätze bedürfen der Genehmigung der Kindergartenaufsicht des Kreises.

Hier beginnt das Dilemma für die Gemeindepolitiker. Vor der Kommunalwahl hatten alle Parteien zugesagt, sich für eine ausreichende Kinderbetreuung einzusetzen. Auf der Sitzung des Kinder- und Familienausschusses am 19.09.2013 zeigte der Leitende Verwaltungsbeamte Herr Reugels an Hand der Geburtenstatistik auf, dass ein nachhaltiger Anstieg der Geburten, somit der Bedarf an weiteren Kindergartenplätzen langfristig nicht zu erwarten sei. Ohne diesen Nachweis ist eine Genehmigung für eine weitere Gruppe sehr fraglich.
Erschwerend ist die Auskunft, dass es auf Amtsebene bereits eine 103% Versorgung mit Plätzen gibt. Um eine zusätzliche Gruppe genehmigt und die nötigen Fördermittel zu bekommen, muss der Bedarf für 20 Jahre nachgewiesen werden. Ein Verzicht auf Fördermittel würde den Haushalt unserer Gemeinde sehr stark belasten.

Der derzeitige Engpass ist auf das große Baugebiet am Botterhörn zurückzuführen und als befristet anzusehen. Die Kommunalpolitiker aller Fraktionen sind sich einig, dass möglichst alle Kinder in der Gemeinde einen Betreuungsplatz bekommen sollen und damit auch in unserer Dorfgemeinschaft verbleiben.

Nun gibt es 3 Lösungsansätze, um diesen Engpass zu beseitigen:
1. Die vorhandenen Gruppen aufzustocken, um alle Kinder unterzubringen. Gegen diese Lösung sprechen sowohl pädagogische als auch vertragliche Gründe. Sie wird vom Träger abgelehnt auch mit dem Hinweis, dass Räumlichkeiten und Personalausstattung eine Aufstockung in der Größenordnung nicht hergeben.
2. Eine befristete Einrichtung einer 6. Gruppe mit einer Containerlösung auf dem Gelände der Kirche an der Kirchenstraße.
3. Eine Überbrückung des Engpasses durch eine finanzielle Unterstützung der Kinderbetreuung bei einer Tagesmutter.

Ein klärendes Gespräch mit der Kindergartenaufsicht, der Kirche und Kommunalpolitikern findet in Kürze statt.

Eine familienfreundliche Lösung mit Augenmaß muss gefunden werden. Alle Entscheidungen sind nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu treffen und eine kostengünstige Aufgabenerfüllung ist gemäß §8 Gemeindeordnung sicherzustellen.

Hans-Jürgen Haack Sabine Mülder

Radweg an der Rosenstrasse

Der Radweg entlang der Rosenstraße befindet sich mal wieder in einem katastrophalen Zustand!
Die Wurzeln der in den 70er Jahren vom Landesbetrieb Straßenbau, in Zusammenarbeit mit dem damaligen Wege- und Umweltausschuss der Gemeinde gepflanzten Bäume, drücken an vielen Stellen erneut den teilweise bereits gepflasterten Weg hoch. Die Bäume wurden seinerzeit vom Landesbetrieb zur Verfügung gestellt. Für Fußgänger und Radfahrer ist dieser Weg nur noch mit einem Gefahrenpotential zu benutzen.

Der Verkehrs- und Umweltausschuss hat auf seiner Sitzung am 15.08.2013 beschlossen, Gespräche mit dem Landesbetrieb Straßenbau aufzunehmen, um eine nachhaltige Sanierung des Radweges zu erreichen. Ein Austausch der flach wurzelnden Bäume wird schwer durchzusetzen sein. Hierfür ist die Zustimmung der unteren Naturschutzbehörde notwendig.

Am 4.12.2013 fand nach Redaktionsschluss unserer Bürgerinfo eine Begehung des Radweges an der Rosenstr. mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr statt.

Vertreter der Gemeinde äußerten den Wunsch einer nachhaltigen Sanierung des Radweges.
Ein Austausch der Bäume wurde von den anwesenden Mitarbeitern desLandesamtes abgelehnt, mit dem Hinweis, die untere Naturschutzbehörde würde es nicht genehmigen. Für 2015 habe man uns unverbindlich eine Sanierung des Radweges in Aussicht gestellt. Es ist angedacht die vorhandene Asphaltdecke auf zu fräsen und als Untergrund zu belassen ,auf diesen Untergrund kommt eine wasserdurchlässige Tragschicht . Nach Aussage der Landesbetriebes sorgt die Wasserdurchlässigkeit dafür, dass die Wurzeln sich nicht mehr nach oben ausdehnen!!

Vertreter der FWG haben eindringlich darum gebeten, um Unfällen vorzubeugen, die großen Unebenheiten kurzfristig zu beseitigen.

Wir werden auch weiterhin an diesem Thema daran bleiben.

Interview mit dem Vorsitzenden des TSV Wolfgang Roschinski

Die neue Sporthalle wird am 06.01.2014 vom TSV Sparrieshoop in Betrieb genommen.
Die Redaktion der Bürgerinfo hat dieses zum Anlass genommen, mit dem Vereinsvorsitzenden und Bauherrn der neuen Sporthalle, Wolfgang Roschinski, ein Gespräch zu führen:
Redaktion: Die Halle ist nun nach vielen Aufregungen und einigem Ärger endlich fertig, was ist das für ein Gefühl?
WR: Dieses Gefühl zu beschreiben fällt mir sehr schwer. Der „Nervenkrieg“ nach der Antragstellung beim Kreis war unglaublich und ging teilweise an die Substanz. Wäre ich nicht schon Pensionär gewesen, ich weiß nicht, wie ich den erforderlichen Zeitaufwand hätte bewerkstelligen sollen. Aber ich möchte jetzt nicht mehr über die Vergangenheit reden, sondern an heute denken. Die Halle ist fast fertig und ich weigere mich, die angefallenen Arbeitsstunden hierfür zu addieren.
Ich kann hier und jetzt verraten, dass ich in den letzten Tagen des öfteren ganz allein in einer Ecke der Halle gestanden habe und mir die unmöglichsten Gedanken durch den Kopf gegangen sind. Ich kann aber auch sagen, dass je näher die Fertigstellung rückt, die Gedanken emotionaler wurden und dass es Momente gegeben hat, in denen meine Augen nicht mehr ganz trocken waren.
Redaktion: Ohne Dein Engagement würde heute hier keine Halle stehen, andere haben geredet, Du hast mit Deinem Team gearbeitet.
WR: Ich lege Wert auf das Team. Jeder, der in dieser Zeit mitgeholfen hat, dass es voran geht, dem sei dank. Ich möchte hier jetzt keine Namen nennen, um keinen bei der Aufzählung zu vergessen.
Einen muss ich jedoch nennen: Theo Schinkel, den 3.Vorsitzenden des TSV, der insbesondere in der Bauphase für mich unverzichtbar war und mir immer mit Rat und Tat zur Seite stand.
Ein besonderer Dank geht auch an meine Familie, hier insbesondere an meine Ehefrau, die in der gesamten Bauzeit eine starke Stütze für mich war, obwohl es in dieser Zeit nicht immer sehr einfach mit mir war.
Redaktion: Wie sieht die weitere Entwicklung des TSV mit der neuen Halle aus, was ist geplant?
WR: Ich bin sicher, dass der TSV mit der neuen Halle eine positive Entwicklung machen wird, nämlich wächst.
Der Verein plant das Sportangebot insbesondere im Senioren- und Jugendbereich erheblich zu erweitern und hofft durch die Schaffung von Kursangeboten insbesondere auch bei Trendsportarten, z.B. Zumba, zu wachsen.
Redaktion: Kann man sagen, dass die neue Halle sich auf die weitere Entwicklung der Dorfgemeinschaft positiv auswirkt?
WR: Ich bin sicher, dass die neue Halle sich sehr positiv auf die Dorfgemeinschaft auswirkt und jeder in unserer Gemeinde davon profitiert, so er es denn will. Eine große Herausforderung für den Sportverein werden in der Zukunft, gemeinsam mit der Schule, die Gestaltung der betreuten Grundschule und die sich daraus ergebenden Betreuungsaufgaben sein. Dieser Herausforderung wollen wir uns stellen und hoffen, im Sinne unserer Kinder, sie zu schaffen. Ich möchte auf diesem Wege jeden, der uns dabei helfen möchte, bitten, sich bei uns zu melden, um uns zu unterstützen.

Redaktion: Vielen Dank für das Interview

Sachstand Sporthalle

Der Bau unserer Sporthalle nähert sich nun dem Ende. Am 6.1.2014 wird der offizielle Spielbetrieb durch die Grundschule und den TSV aufgenommen. Bereits am 28./29.12. wird im Rahmen eines Jugendfußballturniers ein „Probelauf“ durchgeführt.
Auf der Internetseite der SPD steht:
„Das Durchhaltevermögen der SPD hat dazu geführt, dass die Gemeindevertretung sich zum Neubau einer Sporthalle durchgerungen hat. Gemeinsam mit dem TSV Sparrieshoop verwirklichen wir ein weitgefächertes Sportangebot“.

Richtig ist, nur mit den 6 Stimmen der Freien Wähler Gemeinschaft und den 4 SPD-Stimmen konnte der Bau der Halle gegen die 7 Stimmen der CDU in der Gemeindevertretung durchgesetzt werden. Der Bau einer neuen größeren Sporthalle wurde von der FWG schon lange als notwendig erachtet, die Durchführbarkeit angesichts der damaligen finanziellen Situation als nicht verantwortbar angesehen. Erst als sich die Gemeindefinanzen auf Grund einer nachhaltigen Erhöhung der Gewerbesteuereinnahme verbessert hatten, haben wir dem Bau der Sporthalle zugestimmt.

Dass wir jetzt kurzfristig vor der Vollendung des Neubaus stehen, ist nicht zuletzt dem TSV Vorsitzenden Wolfgang Roschinski zu verdanken. Seinem großen persönlichen Engagement ist es zu verdanken, dass auftauchende Herausforderungen besonders mit dem Kreisbauamt ausgeräumt werden konnten. Neben den Turbulenzen über die Ausschreibung, die uns ca. 400.000€ Mehrkosten bescherten, gab es noch eine Reihe anderer Probleme. Stellvertretend sei hier das Theater um den Bodenaushub und einen Lärmschutzwall genannt. Diese Probleme konnten erst bei einem Ortstermin mit dem TSV Vorsitzenden Wolfgang Roschinski, dem 1. stellvertretenden Bürgermeister Bonnhoff und der unteren Naturschutzbehörde beseitigt werden.

Unser Dank gilt deshalb dem Vereinsvorsitzenden Wolfgang Roschinski und seinen vielen Helfern, die es ermöglicht haben, dass diese schöne neue Sporthalle zum Nutzen aller Bürger fertiggestellt werden konnte.

Der TSV (nicht die SPD) wird nun in der Lage sein, neue Sportangebote den Bürgern unserer Gemeinde anzubieten.

Harry Tietz

Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum schnellen Internet in Klein Offenseth-Sparrieshoop

Nach dem zurückgezogenen Versprechen der Deutschen Telekom im Jahre 2011, unser Dorf mit glasfaserversorgten Zugangspunkten auszustatten, erfolgte in diesem Jahr die Ausschreibung eines sogenannten Interessenbekundungsverfahrens für den Ausbau unseres Telekommunikationsnetzes.
Darin hat der Ausbau so zu erfolgen, dass  80% der Haushalte der Gemeinde mit mindestens 16 Mbit/s und 100% der Gemeinde mit mindestens 2 Mbit/s versorgt sind.

Die Beraterfirma Luehrs Consulting Neumünster stellte am 06.08.2013 im Bau- und Planungsausschuss das Ergebnis öffentlich vor.

Es war die Deutsche Telekom, die diesmal mit einer positiven Überraschung auffiel: Sie verpflichtete sich, das Netz in Klein Offenseth-Sparrieshoop weitestgehend entsprechend unserer Vorgaben  kostenfrei  bis Dezember  2016 auszubauen. Mit der  vorgesehenen VDSL Technologie werden Zugänge bis zu 50 Megabit pro Sekunde realisierbar. Dazu sollen vorhandene (und einige neue) Kabelverzweigungspunkte über Glasfasern an die Telekomzentrale angeschlossen werden.

Firma Luehrs empfahl der Gemeinde dringend, dieses „Geschenk“ anzunehmen, zumal die gleiche Leistung uns am 30.10.2012 für rund 325.000€ von der Telekom angeboten wurde. Durch eine Breitbandausbauinitiative der Telekom, von der auch unsere Gemeinde profitiert, entstehen nun keine Kosten.

Inzwischen wurde bekannt, dass die Rufnummern im Dorf, die mit der Vorwahl 04126 erreicht werden, nicht in den Genuss der VDSL Technologie kommen werden, da diese Teilnehmer von Horst aus versorgt werden und damit außerhalb der Reichweite eines VDSL Anschlusses (von Horst aus gesehen) liegen. Diese wenigen Bürgerinnen und Bürger werden wohl oder übel als Alternative auf den LTE Funkzugang weiterhin angewiesen sein.

Die Telekom wird die von der Gemeinde für 130.000€  im vergangenen Jahr verlegten Leerrohre nicht verwenden. Weitere 100.000€ wären im wahrsten Sinne des Wortes erneut vergraben worden, wenn die auf CDU/SPD Initiative geplante Verlegung von Leerrohren bei der Sanierung eines Teiles unseres Wassernetzes erfolgt wäre. Der diesbezügliche Antrag  des Finanzausschusses konnte mangels abschließenden Gemeinderatsbeschlusses nicht ausgeführt werden.

Peter Boll

Ortsentwicklung – Wie soll unser Dorf 2030 aussehen?

Die Gemeindevertretung hat die Entscheidung getroffen, für die weitere Entwicklung unseres Dorfes auf Fachkompetenz zurückzugreifen. Die Firma WRS wird in Zusammenarbeit mit den Ingenieuren von Dänekamp und Partner und dem Bauausschuss ein Konzept für die nächsten 15 – 20 Jahre entwickeln. Für unsere Bürger ist es uns wichtig, die Infrastruktur (Kita, Schule, Vereine, Freizeit, Wohnen, Gewerbe) zu erhalten und auszubauen. Dabei werden die Herausforderungen an die Kommunen wachsen und die finanziellen Spielräume eher kleiner. Auf diese Aufgaben wollen wir vorbereitet sein.

 Der Mittelpunkt des Handelns ist der Mensch

Es stellt sich die Frage: Wie soll sich unser Dorf in Zukunft entwickeln? Welches Wachstum wollen wir und welches Wachstum benötigen wir zum Erhalt unserer Infrastruktur?
Es ist uns wichtig, die Bürger unserer Gemeinde an der Entwicklung des Ortsentwicklungsplanes zu beteiligen. Als Erstes wurden 1100 Fragebögen verteilt, um ein Meinungsbild unserer Einwohner  zu erhalten. 128 Rückläufer ergeben einen repräsentativen Querschnitt, auch wenn wir uns vielleicht ein paar mehr Meinungen gewünscht hätten. Das Ergebnis können Sie auf der Internetseite der Freien Wähler Gemeinschaft einsehen (Aktuelles aus der Gemeinde/Allgemein – Sonstiges).
Hier noch einmal unsere Bitte und unser Aufruf zur Mitarbeit, denn Ihre Meinung ist uns wichtig!
Des weiteren erfolgte eine Befragung von  Institutionen wie Vereine, Schule, Kita, Kirche und Gewerbebetriebe.  Aus dem Ergebnis des Fragebogens und der Befragung hat der Ortsentwickler eine erste Analyse erarbeitet. Diese wurde in der öffentlichen Bauausschusssitzung am 5. November  vorgestellt. Zu der Vorstellung kamen leider nur 30 Zuhörer. Die interessierten Bürger  hatten die  Gelegenheit zu einer Stellungnahme, zur Kritik und Anregungen.  Dies wurde von den Anwesenden auch genutzt. Es wurde die Befürchtung geäußert, unser Dorf könnte zu schnell wachsen, zu groß werden, der dörfliche Charakter geht verloren. Diese Hinweise waren sehr wichtig, stellen sie doch genau die Kernaufgabe an den Ortsentwickler dar: „Wir wollen den dörflichen Charakter unserer Gemeinde erhalten“. Dieses ergab auch die Auswertung der  Fragebögen gefragt nach den Vorzügen unserer Gemeinde: Ruhige, ländliche Lage mit guter Verkehrsanbindung (Bahn, Straße und Autobahn) und Nähe zur Stadt und Großstadt. 95% der Bürger leben gerne hier.
Es wurden 3 Szenarien der Entwicklung unserer Gemeinde vorgestellt:

Szenario 1: Kein Wachstum, Stillstand bedeutet Rückgang,
Erhalt der Schule und Auslastung des Kindergartens fraglich
Szenario 2: Mittleres und natürliches Wachstum,
Erhalt der Schule und des Kindergartens
Szenario 3: Hohes Wachstum, Verlust dörfl. Charakter,
kostenintensive Anpassung der Infrastruktur

Der Bauausschuss sprach die Empfehlung für Szenario 2  mittleres Wachstum auf ca. 3500 Einwohner aus.  Es wird nun ein Entwurf erarbeitet, der im Frühjahr 2014 den Bürgern in einer Einwohnerversammlung  vorgestellt wird. Danach wird die Endfassung erstellt.

Hermann Höppner

Schul- und Sportausschuss

Protokoll als PDF zum Download: Schul- und Sportausschuss am 28.11.2013

Sozial- und Kulturausschuss

Protokoll als PDF zum Download: Sozial-und Kulturausschuss 26.11.2013